Ladungssicherung mit Zurrgurten / Spanngurten

Jeder Unternehmer, der mit dem Transport von Gütern auf der Straße, Schiene oder dem Seeweg beschäftigt ist, muss sich mit der Ladungssicherung beschäftigen. Grund genug für uns, Sie mit einem ausführlichen Blogbeitrag mit vielen Fragen zur Ladungssicherung insbesondere mit Zurrgurten und Spanngurten vertraut zu machen.

Die Bedeutung der Ladungssicherung generell

Das Transportwesen ist das Rückgrat der globalen Wirtschaft. Täglich werden Millionen von Gütern über Straßen, Schienen und Wasserwege transportiert. Ein zentrales Element dieses Systems ist die Ladungssicherung, insbesondere im Straßenverkehr mit Lastkraftwagen (LKW) oder beim Transport von Gütern in Containern. Die primäre Bedeutung der Ladungssicherung liegt, wie der Begriff schon andeutet, in der Sicherheit. Eine unsachgemäß gesicherte Ladung kann während der Fahrt oder dem Seeweg verrutschen, vom Fahrzeug fallen oder andere Güter im Container beschädigen.

Dies kann auf der Straße zu schweren Verkehrsunfällen führen, bei denen nicht nur der Fahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. In Deutschland und den meisten Ländern gibt es strenge Vorschriften und Gesetze zur Ladungssicherung. Unternehmen, die diese Vorschriften nicht einhalten, können mit hohen Bußgeldern belegt werden. Im Falle eines Unfalls aufgrund mangelnder Ladungssicherung können zudem gewichtige rechtliche Konsequenzen drohen. Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung ermöglicht auch eine effizientere Nutzung des Laderaums auf dem LKW und vor allem im Container. Dies führt zu einer Reduzierung der Transportkosten.

Arten der Ladungssicherung: Formschlüssigkeit und Kraftschlüssigkeit

Die formschlüssige Ladungssicherung bezieht sich auf die Art und Weise, wie die Ladung im Laderaum positioniert wird. Bei dieser Methode wird die Ladung so platziert, dass sie von den Wänden, dem Boden oder anderen festen Teilen des Transportmittels eingeschlossen ist. Das Ziel ist es, jeglichen Freiraum zu besetzen, sodass die Ladung keinen Spielraum zum Verrutschen oder Kippen hat. Bei der kraftschlüssigen Ladungssicherung dagegen werden externe Hilfsmittel wie Zurrgurte, Spanngurte oder Antirutschmatten verwendet, um die Ladung am Platz zu halten. Diese Methode setzt darauf, die Ladung mit einer bestimmten Kraft gegen die Ladefläche oder gegen andere Ladungsteile zu pressen, um Bewegungen während des Transports zu verhindern.

Je nach Art und Beschaffenheit der Ladung, den Transportbedingungen und dem verwendeten Transportmittel wird der erfahrene LKW-Fahrer eine Kombination beider Methoden einsetzen, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten.

Ladungssicherung durch Zurrgurte und Spanngurte

Zurrgurte sind ein wesentliches Instrument zur kraftschlüssigen Ladungssicherung. Sie werden verwendet, um die Ladung festzuzurren und Bewegungen während des Transports zu verhindern. Beispielsweise können schwere Maschinen oder Paletten mit Gütern mit einem Zurrgurt gesichert werden. Zurrgurte und Spanngurte zur Ladungssicherung sind flexible Bänder, die meistens aus hochfesten Materialien wie Polyester gefertigt werden. Sie sind so konzipiert, dass sie schwere Lasten sicher halten können, indem sie diese festzurren und unkontrollierte Bewegungen während des Transports, der Beschleunigung und bei Bremsmanövern verhindern.

Ladungssicherung-Zurrgurte oder Ladungssicherung-Spanngurte?

Im deutschen Sprachgebrauch werden die beiden Begriffe meist synonym verwendet. Jedoch gilt der Begriff Spanngurte als allgemeiner. Spanngurte sind vielseitiger in der Anwendung. Die Zurrgurte sind speziell für die Ladungssicherung entwickelt. Spanngurte können auch für andere Zwecke, wie z.B. das Befestigen von Gegenständen, verwendet werden.

Die verschiedenen Arten von Zurrgurten

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Zurrgurte, die je nach Transportgut oder Einsatzort verwendet werden. Sie unterscheiden sich nach der Länge, der Art ihrer Verschlüsse und damit dem Mechanismus, mit dem die Ladung im LKW oder Container festgezurrt wird. Als Verschlüsse dienen z.B. das Klemmschloss als einfacher Verschluss, der durch Klemmen funktioniert. Die Ratsche ist dagegen ein Mechanismus, der es ermöglicht, den Zurrgurt mit jeder Anzugsbewegung straffer festzuziehen. Hier ein paar Beispiele für Zurrgurte bzw. Spanngurte.

  • Standard-LKW-Zurrgurte: Diese sind die am häufigsten verwendeten Gurte und bestehen in der Regel aus einem Gurtband und einer Ratsche. Zurrgurte für LKW sind in verschiedenen Längen und Breiten erhältlich und für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet.
  • Zurrgurte mit Haken: Diese Gurte haben an einem oder beiden Enden Haken oder auch Spitzhaken, die es ermöglichen, sie an bestimmten Punkten eines Fahrzeugs oder einer Ladung zu befestigen.
  • Zurrgurte mit Klemmschloss: Anstelle einer Ratsche verwenden diese LKW-Spanngurte ein Klemmschloss zum Festzurren. Sie sind oft leichter und einfacher zu handhaben als Ratschen-Zurrgurte.
  • Zurrgurte mit Kettenenden: Für besonders schwere Lasten oder spezielle Anwendungen gibt es Zurrgurte für LKW, die an einem Ende eine Kette aufweisen. Diese Ketten können an speziellen Befestigungspunkten angebracht werden.
  • Zurrgurte mit Schlaufen-Enden: Diese Spanngurte (LKW oder Container) haben an einem oder beiden Enden Schlaufen, die es ermöglichen, sie durch sich selbst oder durch andere Befestigungspunkte zu ziehen.

Die richtige Verwendung von Zurrgurten

Zurrgurte zur Ladungssicherung dürfen nur von geschultem Personal eingesetzt werden. In den entsprechenden Kursen lernen die Teilnehmer zum Beispiel die verschiedenen Arten des Zurrens, um je nach Transportgut eine Form- oder Kraftschlüssigkeit herzustellen. Kraftschlüssig unterteilt sich in Niederhalten (Sicherungsmittel geht über die Ladung) und Niederzurren (Sicherungsmittel werden direkt an der Ladung befestigt). Die benötigten Reibungskräfte werden also durch die Sicherungsmittel erhöht. Beim Niederzurren bedeutet das: Druckstabile Ladung, Saubere Ladefläche, Hohe Reibung, Steiler Zurrwinkel, Hohe Vorspannkräfte.

Formschlüssig heißt, dass die Sicherungsmittel eine Ladungsbewegung blockieren. Formschlüssigkeit unterteilt sich generell in Direktzurren und das Diagonal- und Schrägzurren mit Gurten oder Ketten. Diese werden vorwiegend im Schwerlastbereich und großen Ladungseinheiten eingesetzt. Diese Sicherungsmittel sind direkt mit der Ladefläche bzw. den Fahrzeugaubauten verbunden und die entstehenden Kräfte werden darin abgeleitet. Für die Laschen werden das Buchtlashing sowie das Kopf- und Kreuzlashing eingesetzt.

Beispiele:

  • Diagonalzurren: Verwendung von vier Gurten, die diagonal gespannt werden.
  • Schrägzurren: Mindestens acht Gurte werden im rechten Winkel zur Ladefläche gespannt.
  • Kopflashing: Fungiert als Ersatz für eine Stirnwand.
  • Buchtlashing: Die Ladung wird von beiden Seiten mit Gurten umspannt.

Eine Anleitung zum richtigen Verzurren der Ladung

Jedes Handbuch und jeder Kursus zur Ladungssicherung enthält mehr oder weniger ausführliche Anleitungen, die die Kursteilnehmer lernen und beachten müssen. In Kurzform lässt sich eine Anleitung so zusammenfassen.

Vorbereitung:

  • Überprüfen Sie den Zurrgurt auf sichtbare Schäden wie Risse, Schnitte, Abnutzungen oder Beschädigungen an den Verschlüssen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Zurrgurt die richtige Länge und Belastbarkeit für die zu sichernde Ladung hat.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Zurrgurt die nötige Kennzeichnung trägt.

Positionierung des Gurtes:

  • Befestigen Sie ggf. das Ende des Gurts mit dem Haken an der vorgesehenen Stelle in der Bordwand des LKW. Legen Sie den Zurrgurt über die Ladung oder durch die Ladung, je nach Art und Form der zu sichernden Güter.
  • Achten Sie darauf, dass der Zurrgurt bzw. Spanngurt nicht verdreht ist und flach auf der Ladung aufliegt.

Zurrgurte befestigen:

  • Führen Sie das lose Ende des Gurtes durch die Ratsche oder das Klemmschloss.
  • Ziehen Sie den Zurrgurt so straff wie möglich von Hand, um vor der Verwendung der Ratsche überschüssiges Gurtmaterial zu entfernen.

Spannen des Gurtes:

  • Verwenden Sie die Ratsche, um den Zurrgurt festzuziehen. Bewegen Sie den Hebel der Ratsche mehrmals hin und her, bis der Spanngurt fest und sicher gespannt ist.
  • Bei Gurten mit Klemmschlössern: Ziehen Sie das lose Ende des Gurtes durch das Schloss, ziehen Sie es fest und betätigen dann das Klemmschloss.

Prüfung Zurrgurte:

  • Überprüfen Sie, ob die Ladung sicher befestigt ist und ob der Zurrgurt gleichmäßig gespannt ist.
  • Achten Sie darauf, dass der Spanngurt nicht über scharfe Kanten läuft, die ihn beschädigen könnten. Verwenden Sie gegebenenfalls Kantenschutzwinkel.

Sicherung des losen Endes:

  • Binden Sie das überschüssige Gurtende zusammen oder sichern Sie es mit geeigneten Mitteln, damit es nicht während der Fahrt flattert oder sich 

Regeln und Vorschriften für den Einsatz von Zurrgurten

Ein so bedeutsames Thema wie die Ladungssicherung wird durch eine lange Reihe von gesetzlichen Vorschriften, Richtlinien und Normen geregelt. Sie reichen von der Kennzeichnung, über die Pflicht zur Schulung bis zur Art der Anwendung und der Ausmusterung der Gurte.

Die Kennzeichnung von Zurrgurten oder Spanngurten nach EN 12195

Die Norm EN 12195 bezieht sich auf die „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ und legt Anforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnungen für Zurrgurte fest. Die korrekte Kennzeichnung von Zurrgurten und Spanngurten nach dieser Norm ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Gurte den europäischen Standards entsprechen und sicher in der Anwendung sind.

Hier zählen wir einige wichtige Punkte zur Kennzeichnung von Zurrgurten oder Spanngurten nach EN 12195 auf:

  • Herstellerinformation: Der Name oder das Markenzeichen des Herstellers sollte deutlich sichtbar sein.
  • LC-Wert (Lashing Capacity): Dieser Wert gibt die maximale Spanngurte-Zugkraft an, die der Gurt im geraden Zug aushalten kann. Er wird in Dekanewton (daN) oder Kilogramm (kg) angegeben.
  • SHF-Wert (Standard Hand Force): Dieser Wert gibt die Handkraft an, die benötigt wird, um die maximale Vorspannkraft mit der Ratsche zu erreichen.
  • STF-Wert (Standard Tension Force): Dieser Wert gibt die Vorspannkraft an, die unter Standardbedingungen mit der Ratsche erreicht werden kann.
  • Länge und Breite: Die Abmessungen des Gurtes müssen angegeben sein.
  • Produktionsdatum: Das Herstellungsdatum des Gurtes sollte klar erkennbar sein, um das Alter des Gurtes bestimmen zu können.
  • Materialangabe: In der Regel sind Zurrgurte aus Polyester (PES) gefertigt. Dieses oder ggf. ein anderes Material muss auf dem Etikett vermerkt sein.
  • Hinweise zur Verwendung: Einige Gurte können spezifische Anweisungen oder Warnungen enthalten, die auf dem Etikett angegeben sind.
  • CE-Kennzeichnung: Diese Kennzeichnung zeigt an, dass das Produkt den EU-Anforderungen entspricht.

Die Kennzeichnung von Zurrgurten und Spanngurten nach EN 12195 dient also nicht nur dazu, die Konformität des Produkts zu bestätigen, sondern liefert dem Benutzer ebenso wichtige Informationen zur sicheren Anwendung des Gurtes.

Deutsche und internationale Vorschriften

In Deutschland ist die Ladungssicherung im Transportwesen ein zentrales Thema, das durch verschiedene gesetzliche Vorschriften, Normen und Regelungen geregelt ist. Hier haben wir eine Liste der Quellen für die Regelungen sowie wichtige Vorschriften daraus zusammengestellt:

  • Die Europäische Norm DIN EN 12195-2 regelt die Anforderungen an Zurrgurte. Sie legt u.a. fest, welche Angaben auf dem Etikett eines Zurrgurtes aufgeführt sein müssen (s.o.).
  • Die Straßenverkehrsordnung (StVO) legt fest, wie Ladung auf Fahrzeugen gesichert werden muss, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
  • Die Richtlinie VDI 2700 gibt Empfehlungen für das richtige Einhaken von Zurrgurten in Zurrpunkten. Sie führt z.B. aus, dass der Zurrhaken im Hakengrund belastet werden sollte und gibt Hinweise zum Einhaken im Fahrzeugrahmen.
  • Die CTU-Packrichtlinien (Cargo Transport Unit) für u.a. die Ladungssicherung von Containern stammen von der ILO (International Labour Organization) und der IMO (International Maritime Organization). Daneben gibt es weitere gesetzliche Vorschriften.
  • Nur im Sinne dieser Vorschriften und Empfehlungen geschultes Personal darf Zurrgurte zur Ladungssicherung verwenden. Das betrifft insbesondere die Beachtung der maximalen Belastungsgrenze. Zurrgurte dürfen nicht zum Heben von Lasten verwendet werden.
  • Nur Zurrgurte mit Kennzeichnung dürfen zur Ladungssicherung verwendet werden. Ein GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) darf nur dann auf dem Etikett eines Zurrgurtes angebracht werden, wenn eine Prüfstelle wie TÜV oder DEKRA die Übereinstimmung des Gurts mit der Norm bestätigt hat.
  • Schutz vor scharfen Kanten: Zurrgurte dürfen nicht über scharfkantige Ladung gespannt werden. Daher sind Kantenschutzwinkel oder Schutzschläuche einzusetzen, um das Gurtband und die Ladung vor Beschädigungen zu schützen.
  • Zurrwinkel: Der Zurrwinkel beeinflusst maßgeblich die Anpresskraft des Zurrgurtes auf der Ladefläche. Ein steiler Winkel von annähernd 90° sorgt dafür, dass fast die gesamte Vorspannkraft des Gurts als Anpresskraft wirkt.

Die Ablegereife – Wie lange dürfen Zurrgurte verwendet werden?

Es gibt kein offizielles Zurrgurte-Verfallsdatum, d.h. Begrenzungen für die Lebensdauer eines Zurrgurtes. Diese hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art seiner Nutzung und den Bedingungen, unter denen er gelagert wird. Spanngurte zur Ladungssicherung, die Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigung zeigen, müssen “abgelegt”, also aus dem Verkehr gezogen werden.

Hinweise zur Ablegereife von Zurrgurten:

  • Jeder Zurr- oder Spanngurt, der sichtbare Beschädigungen wie Risse, Schnitte, Abrieb oder andere Formen von Verschleiß aufweist, sollte nicht mehr verwendet werden.
  • Wenn die Nähte des Gurtes beschädigt oder gelöst sind, ist dies ein klares Zeichen für die Ablegereife.
  • Zurrgurte, die über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt waren, können durch UV-Strahlung geschwächt werden. Wenn der Gurt spröde oder verfärbt erscheint, kann dies auf UV-Schäden hinweisen.
  • Wenn ein Zurrgurt mit Chemikalien, Ölen oder anderen schädlichen Substanzen in Kontakt gekommen ist, die das Material beeinträchtigen könnten, sollte er als ablegereif betrachtet werden.
  • Wenn Ratschen, Klemmschlösser oder andere Teile des Gurtes beschädigt oder nicht mehr funktionsfähig sind, ist der Spanngurt oder Zurrgurt ablegereif.
  • Alterung: Selbst wenn ein Zurrgurt keine sichtbaren Anzeichen von Schäden aufweist, kann er aufgrund von Alterung und wiederholter Beanspruchung im Laufe der Zeit an Festigkeit verlieren. Es ist eine gute Praxis, ältere Gurte regelmäßig zu überprüfen und bei Bedenken zu ersetzen.

Das CORFEX® Containerstausystem: Eine Alternative zur herkömmlichen Ladungssicherung im Container 

Das CORFEX® Containerstausystem der Firma FAIRFIX stellt eine entscheidende Neuerung in der Welt der Container-Ladungssicherung dar. Traditionelle Methoden der Ladungssicherung in Containern können oft zeitaufwendig und ineffizient und erweisen sich nicht immer als zuverlässig . Sie nutzen möglicherweise nicht den gesamten verfügbaren Raum, erfordern eine Menge manueller Arbeit und können bei unsachgemäßer Anwendung zu Transportschäden führen. Im Gegensatz dazu ermöglicht das CORFEX® System eine optimierte Verladung, bei der der gesamte Platz im Container effizient genutzt wird. Es wurde entwickelt, um die Aufteilung und Sicherung des Laderaums in Seefracht- oder LKW-Containern gleichzeitig zu vereinfachen und zu optimieren.

Mit nur zwei Hauptkomponenten, nämlich den patentierten Stützen und Querriegeln, bietet das System eine schnelle, sichere und geräuscharme Verladung ohne den Bedarf an zusätzlichem Werkzeug. Dies führt nicht nur zu einer signifikanten Steigerung der Platzausnutzung in Containern, sondern reduziert auch das Verletzungsrisiko für die Mitarbeiter. Darüber hinaus setzt das System auf nachhaltige Materialien nach dem IPPC-Standard, was es zudem zu einer umweltfreundlichen Alternative werden lässt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Vorteile des CORFEX® Systems im Einzelnen

  • Optimale Nutzung des Laderaums: Durch selbstsichernde Komponenten, spannungslosen Einbau und gleichmäßige Druckverteilung auf die Containerwände wird die Ladung optimal gesichert. Auch der Platz oberhalb von Transportgütern wie z.B. Autos kann durch den Einbau einer zweiten Ebene ausgenutzt werden.
  • Einfache Anwendung: Durch die werkzeuglose Montage/Demontage und die ergonomische und geräuscharme Arbeitsweise wird die Sicherung beschleunigt und senkt die Verletzungsrisiken. Das Material der Elemente weist zertifizierte Belastungswerte auf.
  • Nachhaltigkeit: Die Stützen bestehen aus OSB/3, während die Querriegel entweder aus Vollholz nach IPPC-Standard ISPM Nr. 15 oder aus Non-Wood/LVL- Furnierschichtholz gefertigt sind. Dies bedeutet nicht nur eine problemlose Einfuhr in viele Länder, sondern ermöglicht auch eine sichere Wieder- oder Weiterverwendung.
  • Flexibilität: Das System ist für alle LKW- und Seefracht-Container mit Trapezblechwänden geeignet. Die leichtgewichtigen Elemente können platzsparend gelagert und vor Ort schnell zusammengesetzt werden.
  • Wirtschaftlichkeit: Das System spart bares Geld, indem es den Platz im Container maximiert und Transportschäden minimiert.

Das CORFEX®-System ist das Ergebnis einer durchdachten Entwicklung von Experten für Profis. Es berücksichtigt die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen des Containertransports. Es zeichnet sich besonders durch seine Vielseitigkeit aus, die es ermöglicht, Abtrennungen sowohl horizontal als auch vertikal schnell und einfach zu montieren. Dies ist besonders sinnvoll für Container, die mit einer Less-Than-Container-Load (LCL) oder z.B. unterschiedlich großen Umzugsgütern beladen sind. Hier ermöglicht das System eine vollständige, platz- und kostensparende Beladung und Sicherung, was in der traditionellen Containerbeladung sonst oft eine unlösbare Herausforderung darstellt.

Das CORFEX®-Containerstausystem von FAIRFIX ist damit mehr als nur eine Methode zur Ladungssicherung; es ist eine umfassende Lösung, die den gesamten Prozess des Containertransports revolutioniert. Durch die Kombination von Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit optimiert es den Transportprozess, minimiert die Umweltbelastung und lädt zur Wiederverwendung ein. Damit ist es eine Investition, die sich in vielerlei Hinsicht auszahlt. Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Zusammenfassung zur Ladungssicherung mit Zurrgurten

Die Ladungssicherung mit Zurrgurten und Spanngurten ist ein komplexes Thema, das sowohl technisches Wissen als auch praktische Erfahrung erfordert. Die korrekte Anwendung dieser Hilfsmittel ist entscheidend für die Sicherheit der Ladung und des Straßenverkehrs. Die genaue Kenntnis der aktuellen Bestimmungen und Empfehlungen sowie die regelmäßige Weiterbildung sind daher zwingend vorgeschrieben. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Ladung sicher und effizient transportiert wird und Risiken minimiert werden.

Die korrekte Ladungssicherung schützt nicht nur die Ladung selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, die Infrastruktur und die Umwelt vor potenziellen Schäden und Gefahren. Es gibt verschiedene Arten von Zurrgurten, die je nach Art der Ladung und Transportmittel ausgewählt werden sollten. Die korrekte Auswahl und Anwendung ist entscheidend für die Effektivität der Sicherung. 

In Ländern wie Deutschland gibt es strenge gesetzliche Vorschriften und Normen, wie die DIN EN 12195, die sicherstellen sollen, dass Zurrgurte für den Transport den Standards entsprechen und sicher in der Anwendung sind. Zurrgurte sollten regelmäßig auf Beschädigungen, Verschleiß und Alterung überprüft werden. Ein beschädigter oder abgenutzter Gurt kann seine Sicherheitsfunktion nicht mehr erfüllen und muss vorschriftsmäßig ausgetauscht werden. 

Eine in vielen Fällen des Containertransports lohnende Alternative zu herkömmlichen Methoden der Ladungssicherung stellt das CORFEX-System der Firma FAIRFIX dar.

Oft gestellte Fragen zur Ladungssicherung mit Zurrgurten

Haben Zurrgurte ein Verfallsdatum?

Zurrgurte haben kein festgelegtes Verfallsdatum. Ihre Lebensdauer hängt von der Art der Nutzung und den Umgebungsbedingungen ab.

Wie oft müssen Zurrgurte geprüft werden?

Zurrgurte sollten vor jeder Verwendung beim Transport auf sichtbare Schäden und die Kennzeichnung überprüft werden. Eine jährliche professionelle Überprüfung wird empfohlen.

Was bedeutet STF auf einem Zurrgurt?

STF steht für „Standard Tension Force“ und gibt die Vorspannkraft an, die unter Standardbedingungen mit der Ratsche erreicht werden kann.

Darf mit Zurrgurten etwas gehoben werden?

Zurrgurte haben kein festgelegtes Verfallsdatum. Ihre Lebensdauer hängt von der Art der Nutzung und den Umgebungsbedingungen ab.

Wann darf ein Zurrgurt nicht mehr verwendet werden?

Ein Zurrgurt darf nicht mehr verwendet werden, wenn er sichtbare Schäden, wie Risse, Schnitte oder starke Abnutzungserscheinungen aufweist oder wenn das Etikett beschädigt oder unleserlich ist.

Welche Spanngurte gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Spanngurten, je nach Anwendungszweck, wie z.B. Klemmschlossgurte, Ratschengurte und Endlos-Spanngurte. Andere Formen von Spanngurten werden z.B. zum Verpacken verwendet.

Was ist die Vorspannkraft bei Zurrgurten?

Die Vorspannkraft ist die Kraft, die beim Anziehen des Gurtes mit einem Spannelement (z.B. einer Ratsche) auf den Gurt ausgeübt wird, um die Ladung zu sichern.

Was ist der Unterschied zwischen Zurrgurt und Spanngurt?

Beide Begriffe werden oft synonym verwendet. Dabei bezieht sich „Zurrgurt“ spezifisch auf Gurte zur Ladungssicherung, während „Spanngurt“ ein allgemeinerer Begriff für Gurte ist, die zum Zusammenhalten oder Befestigen von Gegenständen verwendet werden.