Ladungssicherung mit Spanngurten und Zurrgurten

Jeder Unternehmer, der Güter auf Straße, Schiene oder Seeweg transportiert, ist zur ordnungsgemäßen Ladungssicherung mit Spanngurten und Zurrgurten verpflichtet. Zurrgurte zur Ladungssicherung gehören zu den am häufigsten eingesetzten Zurrmitteln im LKW- und Containertransport. Dieser Beitrag erläutert die Grundlagen der Ladungssicherung mit Zurrgurten, die richtige Anwendung von Spanngurten zur Ladungssicherung, relevante Vorschriften sowie praxisnahe Hinweise.

Weitere Details zur kraft- und formschlüssigen Sicherung finden Sie in unseren Beiträgen zur kraftschlüssigen Ladungssicherung und zur formschlüssigen Ladungssicherung.

Die Bedeutung der Ladungssicherung generell

Die Ladungssicherung im Straßenverkehr und Containertransport ist ein zentraler Bestandteil sicherer Logistikprozesse. Eine unzureichende Sicherung kann dazu führen, dass Güter verrutschen, kippen oder beschädigt werden. Besonders im LKW-Transport und in der Seefracht entstehen bei Bremsmanövern oder Wellengang erhebliche Kräfte.

Gesetzliche Vorschriften verpflichten Unternehmen zur fachgerechten Ladungssicherung mit geeigneten Zurrmitteln. Eine korrekt ausgeführte Sicherung reduziert Unfallrisiken, verhindert Transportschäden und optimiert die Nutzung des Laderaums.

Arten der Ladungssicherung: Formschlüssigkeit und Kraftschlüssigkeit

Die formschlüssige Ladungssicherung blockiert Bewegungen durch passgenaue Positionierung der Ladung. Paletten oder Kisten werden so gestellt, dass sie von Wänden oder anderen Ladungseinheiten eingeschlossen sind. Die kraftschlüssige Ladungssicherung erfolgt mit Zurrgurten oder Spanngurten zur Ladungssicherung, Antirutschmatten oder weiteren Zurrmitteln. Dabei wird durch Vorspannkraft und Reibung eine sichere Fixierung erreicht. In der Praxis wird die Ladungssicherung mit Zurrgurten meist mit formschlüssigen Maßnahmen kombiniert.

Ladungssicherung durch Spanngurte bzw. Zurrgurte

Zurrgurte zur Ladungssicherung im LKW sind flexible, hochbelastbare Zurrmittel aus Polyester. Sie dienen dazu, Güter durch Niederzurren oder Direktzurren kraftschlüssig zu sichern. Auch Spanngurte für die Ladungssicherung im Container werden häufig eingesetzt. Die Ladungssicherung mit Spanngurten verhindert unkontrollierte Bewegungen bei Beschleunigung, Bremsung oder Kurvenfahrt. Entscheidend sind dabei die Vorspannkraft (STF), der Zurrwinkel sowie der LC-Wert des Zurrgurtes.

Zurrgurt oder Spanngurt – was ist korrekt?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe synonym verwendet. Technisch bezeichnet Zurrgurt zur Ladungssicherung das normgerechte Sicherungsmittel nach EN 12195-2. Spanngurte ist der allgemeinere Begriff, der auch andere Befestigungszwecke umfasst.

Die verschiedenen Arten von Zurrgurten

Es existieren unterschiedliche Zurrgurte für die Ladungssicherung im LKW und Container:

  • Standard-Zurrgurte mit Ratsche:
    Diese sind die am häufigsten verwendeten Gurtformen und bestehen in der Regel aus einem Gurtband und einer Ratsche. Zurrgurte und Spanngurte für LKW sind in verschiedenen Längen und Breiten erhältlich und für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet.
  • Zurrgurte mit Spitzhaken:
    Diese Zurrgurte haben an einem oder beiden Enden Haken oder auch Spitzhaken, die es ermöglichen, sie an bestimmten Punkten eines Fahrzeugs oder einer Ladung zu befestigen.
  • Zurrgurte mit Klemmschloss:
    Anstelle einer Ratsche verwenden diese LKW-Spanngurte ein Klemmschloss zum Festzurren. Sie sind oft leichter und einfacher zu handhaben als Ratschen-Zurrgurte.
  • Zurrgurte mit Kettenenden:
    Für besonders schwere Lasten oder spezielle Anwendungen gibt es Zurrgurte bzw. Spanngurte für LKW und Anhänger, die an einem Ende eine Kette ggf. mit Haken aufweisen. Diese Ketten können an speziellen Befestigungspunkten angebracht werden.
  • Endlos-Zurrgurte mit Schlaufen:
    Diese Spanngurte (LKW oder Container) haben an einem oder beiden Enden Schlaufen, die es ermöglichen, sie durch sich selbst oder durch andere Befestigungspunkte zu ziehen.

Je nach Zurrverfahren – Niederzurren, Diagonalzurren oder Direktzurren – werden passende Zurrmittel ausgewählt.

Die richtige Verwendung von Zurrgurten und weiterem Zubehör

Für die effiziente Ladungssicherung mit Zurrgurten sind entscheidend:

  • korrekt berechnete Zurrkräfte
  • geeigneter Zurrwinkel
  • ausreichende Vorspannkraft
  • saubere und trockene Ladeflächen

Beim Niederzurren erhöht die Vorspannkraft des Spanngurtes zur Ladungssicherung die Reibungskraft. Beim Direktzurren werden auftretende Kräfte direkt in die Zurrpunkte eingeleitet. Antirutschmatten und Kantenschutzwinkel erhöhen die Wirksamkeit der Sicherung.

Schulung und Grundvoraussetzungen


Zurrgurte und ähnliches Zubehör zur Ladungssicherung dürfen nur von geschultem Personal eingesetzt werden. In den entsprechenden Kursen lernen die Teilnehmer zum Beispiel die verschiedenen Arten des Zurrens, um je nach Transportgut eine Form- oder Kraftschlüssigkeit herzustellen. 



Kraftschlüssige Sicherung


Kraftschlüssig unterteilt sich in Niederhalten (Sicherungsmittel geht über die Ladung) und Niederzurren (Sicherungsmittel werden direkt an der Ladung befestigt). Die benötigten Reibungskräfte werden also durch die Sicherungsmittel erhöht. Beim Niederzurren bedeutet das: Druckstabile Ladung, saubere Ladefläche, hohe Reibung, steiler Zurrwinkel, hohe Vorspannkräfte.

Formschlüssige Sicherung mit Zurrmitteln


Formschlüssig heißt, dass die Sicherungsmittel eine Ladungsbewegung blockieren. Formschlüssigkeit unterteilt sich generell in Direktzurren und das Diagonal- und Schrägzurren mit Gurten oder Ketten. Diese werden vorwiegend im Schwerlastbereich und großen Ladungseinheiten eingesetzt. Diese Sicherungsmittel sind direkt mit der Ladefläche bzw. den Fahrzeugaubauten verbunden und die entstehenden Kräfte werden darin abgeleitet. Für die Laschen werden das Buchtlashing sowie das Kopf- und Kreuzlashing eingesetzt. Alle diese Maßnahmen können durch weitere Hilfsmittel wie z.B. Antirutschmatten verstärkt werden. Ergänzende Informationen zur Reibwerterhöhung und zum Einsatz von Antirutschmatten finden Sie in unserem Fachbeitrag zu Antirutschmatten in der Ladungssicherung.

Beispiele:

  • Diagonalzurren: Verwendung von vier Gurten, die diagonal gespannt werden.
  • Schrägzurren: Mindestens acht Gurte werden im rechten Winkel zur Ladefläche gespannt.
  • Kopflashing: Fungiert als Ersatz für eine Stirnwand.
  • Buchtlashing: Die Ladung wird von beiden Seiten mit Gurten umspannt.

Welche Punkte sollten Sie bei der Auswahl der Zurr- und Spanngurte beachten?

  • Gewicht und Schwerpunkt der Ladung
  • Belastbarkeit der Zurrpunkte
  • gewähltes Zurrverfahren
  • Reibungskoeffizient µ
  • erforderlicher LC-Wert des Zurrgurtes

Die Auswahl geeigneter Zurrgurte zur Ladungssicherung richtet sich nach der erforderlichen Sicherungskraft.

Eine Anleitung zum richtigen Verzurren der Ladung

Jedes Handbuch und jeder Kursus zur Ladungssicherung enthält mehr oder weniger ausführliche Anleitungen für das jeweilige Zubehör, die die Kursteilnehmer lernen und befolgen müssen. In Kurzform lässt sich eine Anleitung so zusammenfassen.

Vorbereitung

  • Sichtprüfung des Zurrgurtes
  • Kontrolle von Etikett und Kennzeichnung
  • Prüfung von LC- und STF-Wert

Positionierung

  • Gurt flach und unverdrillt anlegen
  • passenden Zurrwinkel einhalten

Spannen

  • Ratsche bedienen, bis gewünschte Vorspannkraft erreicht ist
  • gleichmäßige Spannung sicherstellen

Kontrolle

  • regelmäßige Nachkontrolle während des Transports
  • Schutz vor scharfen Kanten

Die Ladungssicherung mit Spanngurten im LKW erfordert kontinuierliche Überprüfung.

Ladungssicherung mit Spanngurten

Regeln und Vorschriften für den Einsatz von Zurrgurten

Ein so bedeutsames Thema wie die Ladungssicherung und das entsprechende Zubehör wird durch eine lange Reihe von gesetzlichen Vorschriften, Richtlinien und Normen geregelt. Sie reichen von der Kennzeichnung, über die Pflicht zur Schulung bis zur Art der Anwendung und der Ausmusterung der Gurte.

Die Kennzeichnung von Spanngurten oder Zurrgurten nach EN 12195

Die Norm DIN EN 12195 regelt die Anforderungen an Zurrgurte zur Ladungssicherung. Die korrekte Kennzeichnung von Zurrgurten und Spanngurten nach dieser Norm ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Gurte den europäischen Standards entsprechen und sicher in der Anwendung sind.

Wichtige Angaben auf dem Etikett sind:

  • Herstellerinformation: Der Name oder das Markenzeichen des Herstellers von Zurrgurt oder Spanngurt sollte deutlich sichtbar sein.
  • LC-Wert (Lashing Capacity): Dieser Wert gibt die maximale Spanngurte-Zugkraft an, die der Gurt im geraden Zug aushalten kann. Er wird in Dekanewton (daN) oder Kilogramm (kg) angegeben.
  • SHF-Wert (Standard Hand Force): Dieser Wert gibt die Handkraft an, die benötigt wird, um die maximale Vorspannkraft der Spanngurte mit der Ratsche zu erreichen.
  • STF-Wert (Standard Tension Force): Dieser Wert gibt die Vorspannkraft an, die unter Standardbedingungen mit der Ratsche erreicht werden kann.
  • Länge und Breite: Die Abmessungen von Spanngurt oder Zurrgurt müssen angegeben sein.
  • Produktionsdatum: Das Herstellungsdatum des Gurtes sollte klar erkennbar sein, um das Alter des Gurtes bestimmen zu können.
  • Materialangabe: In der Regel sind Zurrgurte aus Polyester (PES) gefertigt. Dieses oder ggf. ein anderes Material muss auf dem Etikett vermerkt sein.
  • Hinweise zur Verwendung: Einige Gurte können spezifische Anweisungen oder Warnungen enthalten, die auf dem Etikett angegeben sind.
  • CE-Kennzeichnung: Diese Kennzeichnung zeigt an, dass das Produkt wie Ratsche oder Spanngurt den EU-Anforderungen entspricht. 

Die Kennzeichnung von Zurrgurten und Spanngurten nach EN 12195 als Zubehör dient also nicht nur dazu, die Konformität des Produkts zu bestätigen, sondern liefert dem Benutzer ebenso wichtige Informationen zur sicheren Anwendung des Gurtes. Eine vertiefende Darstellung der Berechnung von Zurrkräften finden Sie in unserem Beitrag zur Ladungssicherung von Paletten mit der Berechnung der Ladungssicherung nach DIN EN 12195.

Deutsche und internationale Vorschriften

In Deutschland ist die Ladungssicherung im Transportwesen ein zentrales Thema, das durch verschiedene gesetzliche Vorschriften, Normen und Regelungen geregelt ist. Hier haben wir eine Liste der Quellen für die Regelungen sowie wichtige Vorschriften daraus zusammengestellt:

Folgende Sicherheitsvorschriften und allgemeine Vorschriften sind bei der Ladungssicherung zu beachten:

  • DIN EN 12195-1 legt die Berechnung der erforderlichen Zurrkräfte fest und hilft dabei zu bestimmen, wie viele und welche Zurrmittel zur Sicherung einer Ladung nötig sind.
  • DIN EN 12195-2 definiert die Anforderungen an Zurrgurte, insbesondere Kennzeichnung, Prüfverfahren und zulässige Belastungen, damit sie sicher eingesetzt werden können.
  • DIN EN 12195-3 regelt Zurrketten und beschreibt deren Eigenschaften, Kennzeichnung und Prüfungen für den sicheren Einsatz in der Ladungssicherung.
  • DIN EN 12195-4 enthält entsprechende Anforderungen für Zurrdrahtseile und legt fest, wie sie ausgeführt und geprüft werden müssen.
  • § 22 StVO schreibt vor, dass Ladung so gesichert sein muss, dass sie selbst bei Vollbremsung oder Ausweichmanövern nicht verrutscht, umkippt oder herabfällt.
  • VDI 2700 liefert praxisnahe Richtlinien zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen, einschließlich Empfehlungen zum richtigen Einhaken von Zurrmitteln.
  • Die CTU-Packrichtlinien (CTU-Code) sind ein internationales Regelwerk zur sicheren Beladung von Containern und anderen Ladeeinheiten und fordern unter anderem das Vermeiden von Ladelücken.

Zusätzliche Regelungen

  • Nur im Sinne dieser Vorschriften und Empfehlungen geschultes Personal darf Zurrgurte zur Ladungssicherung verwenden. Das betrifft insbesondere die Beachtung der maximalen Belastungsgrenze. Zurrgurte dürfen nicht zum Heben von Lasten verwendet werden.
  • Nur Zurrgurte mit Kennzeichnung dürfen zur Ladungssicherung verwendet werden. Ein GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) darf nur dann auf dem Etikett eines Zurrgurtes angebracht werden, wenn eine Prüfstelle wie TÜV oder DEKRA die Übereinstimmung des Gurts mit der Norm bestätigt hat.
  • Schutz vor scharfen Kanten: Zurrgurte dürfen nicht über scharfkantige Ladung gespannt werden. Daher sind Kantenschutzwinkel oder Schutzschläuche einzusetzen, um das Gurtband und die Ladung vor Beschädigungen zu schützen.
  • Zurrwinkel: Der Zurrwinkel beeinflusst maßgeblich die Anpresskraft des Zurrgurtes auf der Ladefläche. Ein steiler Winkel von annähernd 90° sorgt dafür, dass fast die gesamte Vorspannkraft des Gurts als Anpresskraft wirkt.

Quellen und weiterführende Regelwerke zur Ladungssicherung

Die Anforderungen an die Ladungssicherung mit Zurrgurten und Spanngurten basieren auf technischen Normen, gesetzlichen Vorschriften und internationalen Regelwerken. Maßgeblich sind insbesondere folgende Originalquellen:

Diese Regelwerke definieren den Stand der Technik und sind maßgeblich für die sichere Anwendung von Zurrgurten zur Ladungssicherung, die Berechnung von Zurrkräften sowie die Bewertung der Ablegereife von Spanngurten.

Ablegereife von Zurrgurten

Ein Zurrgurt zur Ladungssicherung ist ablegereif bei:

  • Schnitten oder Rissen
  • beschädigten Nähten
  • fehlendem Etikett
  • beschädigter Ratsche
  • UV- oder Chemikalienschäden

Spanngurte dürfen nicht zum Heben von Lasten verwendet werden.

Hinweise zur Ablegereife von Zurrgurten:

  • Jeder Zurr- oder Spanngurt, der sichtbare Beschädigungen wie Risse, Schnitte, Abrieb oder andere Formen von Verschleiß aufweist, sollte nicht mehr verwendet werden.
  • Wenn die Nähte des Gurtes beschädigt oder gelöst sind, ist dies ein klares Zeichen für die Ablegereife.
  • Zurrgurte, die über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt waren, können durch UV-Strahlung geschwächt werden. Wenn der Gurt spröde oder verfärbt erscheint, kann dies auf UV-Schäden hinweisen.
  • Wenn ein Zurrgurt mit Chemikalien, Ölen oder anderen schädlichen Substanzen in Kontakt gekommen ist, die das Material beeinträchtigen könnten, sollte er als ablegereif betrachtet werden.
  • Wenn Ratschen, Klemmschlösser oder andere Teile des Gurtes beschädigt oder nicht mehr funktionsfähig sind, ist der Spanngurt oder Zurrgurt ablegereif.
  • Alterung: Selbst, wenn ein Zurrgurt keine sichtbaren Anzeichen von Schäden aufweist, kann er aufgrund von Alterung und wiederholter Beanspruchung im Laufe der Zeit an Festigkeit verlieren. Es ist gute Praxis, ältere Gurte regelmäßig zu überprüfen und bei Bedenken zu ersetzen.

CORFEX® Containerstausystem als Alternative

Das CORFEX®-System bietet eine Alternative zur klassischen Ladungssicherung mit Zurrgurten im Container. Statt ausschließlich kraftschlüssiger Sicherung ermöglicht das System formschlüssige Abtrennungen.

Mit patentierten Stützen und Querriegeln nach IPPC-Anforderungen wird der Laderaum effizient genutzt. Dadurch kann der Einsatz klassischer Zurrgurte zur Ladungssicherung im Container reduziert werden. Das System bietet eine schnelle, sichere und geräuscharme Verladung ohne den Bedarf an zusätzlichem Werkzeug. Weitere Hintergründe zur Ladungssicherung im Container und zur Seefracht finden Sie in unserem Beitrag zur Sicherheit bei der Containerbeladung.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Vorteile des CORFEX® Systems im Einzelnen

  • Optimale Nutzung des Laderaums: Durch selbstsichernde Komponenten, spannungslosen Einbau und gleichmäßige Druckverteilung auf die Containerwände wird die Ladung optimal gesichert. Auch der Platz oberhalb von Transportgütern wie z.B. Autos kann durch den Einbau einer zweiten Ebene ausgenutzt werden.
  • Einfache Anwendung: Durch die werkzeuglose Montage/Demontage und die ergonomische und geräuscharme Arbeitsweise wird die Sicherung beschleunigt und senkt die Verletzungsrisiken. Das Material der Elemente weist zertifizierte Belastungswerte auf.
  • Nachhaltigkeit: Die Stützen bestehen aus OSB/3, während die Querriegel entweder aus Vollholz nach IPPC-Standard ISPM Nr. 15 oder aus Non-Wood/LVL- Furnierschichtholz gefertigt sind. Dies bedeutet nicht nur eine problemlose Einfuhr in viele Länder, sondern ermöglicht auch eine sichere Wieder- oder Weiterverwendung.
  • Flexibilität: Das System ist für alle LKW- und Seefracht-Container mit Trapezblech-Wänden geeignet. Die leichtgewichtigen Elemente können platzsparend gelagert und vor Ort schnell zusammengesetzt werden.
  • Wirtschaftlichkeit: Das System ist besonders wirtschaftlich, indem es den Platz im Container maximiert und Transportschäden minimiert.

Fazit

Die Ladungssicherung mit Zurrgurten und Spanngurten ist ein zentrales Element sicherer Transporte. Fachgerechte Anwendung, korrekte Berechnung der Zurrkräfte und regelmäßige Prüfung der Zurrmittel sind entscheidend.

Normgerechte Zurrgurte zur Ladungssicherung nach EN 12195 gewährleisten Sicherheit im Straßen- und Containertransport. Ergänzende Systeme wie CORFEX® bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Optimierung der Containerverladung. Eine systemische Betrachtung von Ladungssicherungssystemen finden Sie zudem in unserem Überblick zu Ladungssicherungssystemen.

Oft gestellte Fragen zur Ladungssicherung mit Zurrgurten

Wie funktioniert die Ladungssicherung mit Zurrgurten?


Welche Zurrgurte eignen sich für die Ladungssicherung im LKW?


Wann ist ein Zurrgurt ablegereif?


Was ist der Unterschied zwischen Zurrgurt und Spanngurt?


Wie berechnet man die erforderliche Zurrkraft?


Wie oft müssen Zurrgurte geprüft werden?