Sichere Ladungssicherung beginnt nicht erst beim Verzurren, sondern bei der Reibung zwischen Ladefläche und Transportgut. Ob Europaletten, Maschinen, Baustoffe oder Transportkisten: Bei einer Vollbremsung, einer schnellen Ausweichbewegung oder in Kreisverkehren wirken erhebliche Kräfte auf die Ladung. Ohne ausreichende Reibung können sich selbst schwere Güter verschieben, mit entsprechenden Folgen für Ware, Fahrzeug und andere Verkehrsteilnehmer.
Nach § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Fahrer, Verlader und Halter die Ladung so sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umfällt oder herabfällt. Antirutschmatten erhöhen den Reibwert zwischen Ladefläche und Transportgut deutlich und reduzieren dadurch die erforderlichen Sicherungskräfte. In vielen Fällen lässt sich so die Anzahl benötigter Zurrmittel spürbar verringern, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Deshalb zählen sie heute bei Speditionen, Industrieunternehmen und Handwerksbetrieben zur Standardausrüstung.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Antirutschmatten im LKW funktionieren, welche technischen Anforderungen erfüllt werden müssen und welche Rolle die VDI 2700 bei der Ladungssicherung spielt.
Inhalt:
- Warum sind Antirutschmatten so wichtig?
- Wie funktionieren Antirutschmatten?
- Welche Arten von Antirutschmatten gibt es?
- Technische Anforderungen und rechtliche Grundlage
- VDI 2700 Anforderungen für Antirutschmatten
- Anwendung in der Praxis: So werden Antirutschmatten richtig eingesetzt
- Typische Fehler bei der Verwendung von Antirutschmatten
- Wann müssen Antirutschmatten ersetzt werden?
- Zusammenfassung: Antirutschmatten als wichtiger Baustein der Ladungssicherung
- Häufig gestellte Fragen zu Antirutschmatten
- Antirutschmatten als Teil eines ganzheitlichen Ladungssicherungskonzepts
- Quellen und weiterführende Informationen
Warum sind Antirutschmatten so wichtig?
Wer regelmäßig Güter transportiert, kennt das Problem: Selbst scheinbar stabile Ladungen können sich während der Fahrt bewegen. Ursache dafür sind die physikalischen Kräfte, die beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven entstehen. Je geringer die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche ausfällt, desto höher ist die Gefahr einer Ladungsverschiebung.
Hier kommen Antirutschmatten ins Spiel. Sie erhöhen die Haftung zwischen beiden Oberflächen, sodass deutlich größere Kräfte notwendig sind, um eine Bewegung der Ladung auszulösen. Das reduziert nicht nur das Unfallrisiko, sondern erleichtert auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben nach § 22 StVO.
Besonders deutlich wird dieser Effekt bei typischen Alltagstransporten. Eine auf Holzpaletten gelagerte Maschine verhält sich anders als eine Stahlkonstruktion auf glatter Ladefläche. Durch geeignete rutschhemmende Materialien lassen sich Reibwerte oft um ein Vielfaches erhöhen, was sowohl die Sicherheit verbessert als auch den Aufwand bei der eigentlichen Verzurrung reduziert.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
- höhere Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer
- geringeres Risiko von Transportschäden
- weniger benötigte Zurrmittel
- wirtschaftlichere Ladungssicherung
- bessere Einhaltung gesetzlicher Anforderungen

Wie funktionieren Antirutschmatten?
Ob sich eine Palette, eine Maschine oder eine Transportkiste während der Fahrt bewegt, hängt von der Reibung zwischen Ladefläche und Transportgut ab. Dabei wird zwischen zwei Reibungsarten unterschieden: Die Haftreibung wirkt, solange die Ladung noch nicht in Bewegung ist, und liegt in der Regel höher als die Gleitreibung, die entsteht, sobald sich die Ladung bereits bewegt. Ziel der Ladungssicherung ist es, ein Überschreiten der Haftreibung von vornherein zu verhindern.
Auf einer glatten Ladefläche ist diese Reibung häufig gering. Bereits bei normalen Bremsvorgängen können Kräfte entstehen, die ausreichen, um die Ladung in Bewegung zu setzen. Antirutschmatten schaffen an dieser Stelle eine rutschhemmende Verbindung zwischen Ladefläche und Transportgut und erhöhen den Widerstand gegen Bewegung.
Die wichtigste Kennzahl ist der Reibbeiwert µ (Mü). Je höher dieser Wert ausfällt, desto größer ist die Kraft, die überwunden werden muss, bevor sich die Ladung verschiebt.
| Materialpaarung | Typischer Reibwert |
| Holz auf Holz | ca. 0,2 bis 0,3 |
| Stahl auf Holz | ca. 0,2 |
| Europalette auf Ladefläche | ca. 0,2 bis 0,3 |
| Antirutschmatte auf Holz oder Stahl | ca. 0,6 bis 0,8 |
Allerdings hängt die tatsächliche Wirkung nicht allein vom Material der Matte ab. Verschmutzungen, Feuchtigkeit, Ölreste oder Beschädigungen können den Reibwert deutlich verringern. Deshalb sollten Ladeflächen und Matten vor jedem Einsatz kontrolliert werden.
Weniger Zurrmittel durch einen höheren Reibwert: ein Rechenbeispiel
Der Effekt eines höheren Reibwerts lässt sich an einem vereinfachten Beispiel verdeutlichen. Es dient der Veranschaulichung und ersetzt keine vollständige Ladungssicherungsberechnung nach VDI 2700 oder DIN EN 12195-1, bei der zusätzlich Zurrwinkel, Ladungsschwerpunkt und weitere Faktoren berücksichtigt werden müssen.
Angenommen wird eine Ladung mit einer Gewichtskraft von 4.000 kg. Bei einer Vollbremsung wirken vereinfacht 80 Prozent des Gewichts als Kraft in Fahrtrichtung, also 3.200 daN.
Ohne Antirutschmatte, bei einem Reibwert von µ = 0,3 (etwa Europalette auf Ladefläche), sichert die Reibung rund 1.200 daN. Es verbleiben 2.000 daN, die durch Zurrmittel gesichert werden müssen. Bei einer angenommenen Vorspannkraft von 300 daN pro Zurrgurt entspricht das rund 7 Gurten. Mit einer Antirutschmatte und einem Reibwert von µ = 0,6 sichert die Reibung bereits 2.400 daN. Es verbleiben nur noch 800 daN, für die etwa 3 Zurrgurte ausreichen.
Der höhere Reibwert reduziert in diesem Beispiel die benötigte Anzahl an Zurrmitteln um mehr als die Hälfte. Das tatsächliche Ergebnis hängt im Einzelfall von weiteren Faktoren ab und sollte konkret berechnet werden.
Welche Arten von Antirutschmatten gibt es?
Nicht jede Transportaufgabe stellt dieselben Anforderungen an die Ladungssicherung. Am häufigsten kommen Matten aus Gummigranulat zum Einsatz. Sie bieten einen hohen Reibwert, sind flexibel einsetzbar und eignen sich für die meisten Alltagstransporte, ob Palettenware, Maschinenbauteile oder Baustoffe.
Für höhere Belastungen kommen häufig Vollgummimatten zum Einsatz, die sich durch hohe Druckfestigkeit und lange Lebensdauer auszeichnen. Polyurethan-Matten (PU-Matten) sind besonders widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit, Öl und vielen Chemikalien und werden deshalb häufig industriell eingesetzt. Recycling-Matten aus wiederverwertetem Gummigranulat gelten als ressourcenschonende Alternative, sofern die erforderlichen Reibwerte nachgewiesen sind. Für Schwertransporte und besondere Einsatzbedingungen, etwa bei hohen Flächenpressungen oder speziellen Temperaturbereichen, stehen zudem Spezialmatten zur Verfügung.
Auch die Mattenstärke richtet sich nach der Belastung. Für Standardtransporte werden häufig Matten im Bereich von 2 bis 5 Millimetern eingesetzt, im Schwerlastbereich kommen deutlich stärkere Ausführungen zum Einsatz. Bei der Auswahl sollte nicht allein der Preis entscheidend sein: Reibwert, Druckfestigkeit, Materialqualität und die vorgesehene Belastung sind die wichtigeren Kriterien.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Typ | Eigenschaften | Typische Einsatzgebiete |
| Gummigranulat | flexibel, hoher Reibwert | Standard-Transporte |
| Vollgummi | hohe Druckfestigkeit | schwere Lasten |
| PU-Matten | öl- und chemikalienbeständig | Industrie |
| Recycling-Matten | ressourcenschonend | allgemeine Transporte |
| Spezialmatten | für besondere Belastungen | Schwerlast- und Spezialtransporte |
Die richtige Antirutschmatte richtet sich nach den Anforderungen von Transportgut, Ladefläche und Belastung, nicht nach dem günstigsten Preis.



Technische Anforderungen und rechtliche Grundlage
Der Reibwert als wichtigste Kennzahl
Die wichtigste Eigenschaft einer Antirutschmatte ist ihr Reibwert. Er beschreibt die Haftung zwischen Ladefläche und Transportgut und wird durch den Reibbeiwert µ angegeben. In der Praxis wird bei vielen Berechnungen mit einem Reibbeiwert von µ = 0,6 gearbeitet, hochwertige Produkte erreichen unter geprüften Bedingungen auch höhere Werte. Reibwerte beziehen sich immer auf konkrete Prüfbedingungen: Materialpaarung, Feuchtigkeit, Verschmutzung und Oberflächenbeschaffenheit beeinflussen das Ergebnis.
Warum die Flächenpressung so wichtig ist
Ein in der Praxis oft unterschätzter Faktor ist die Flächenpressung, also der Druck, den eine Last auf die Auflagefläche der Matte ausübt. Je kleiner die Kontaktfläche und je höher das Gewicht, desto größer die Belastung, etwa bei Maschinen oder Stahlbauteilen, die nur auf wenigen Füßen stehen. Wird die zulässige Flächenpressung überschritten, drohen Verformung der Matte, ein sinkender Reibwert und Materialschäden. Bei schweren Industrieanlagen oder Baumaschinen sollte deshalb vorab geprüft werden, ob die eingesetzte Matte für die auftretende Belastung geeignet ist.
Mechanische Kennwerte
Antirutschmatten müssen einerseits belastbar, andererseits ausreichend elastisch sein. Die VDI 2700 Blatt 15 nennt hierfür unter anderem eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 N/mm² und eine Reißdehnung von mindestens 60 Prozent, damit die Matte auch unter Belastung funktionsfähig bleibt.
Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse
Im täglichen Einsatz sind Antirutschmatten unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt, etwa Feuchtigkeit, Frost, Hitze, Öl, Kraftstoffen und Chemikalien. Hochwertige Produkte sind darauf ausgelegt, diesen Belastungen möglichst lange standzuhalten. Versprödungen, Risse oder starke Abriebspuren sind Anzeichen dafür, dass eine Matte ihre ursprünglichen Eigenschaften verloren hat.
Rechtliche Grundlage: § 22 StVO
Die rechtliche Grundlage für die Ladungssicherung bildet § 22 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung:
„Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“
Zu den anerkannten Regeln der Technik zählt in der Praxis auch die VDI 2700 Blatt 15, die technische Mindestanforderungen an rutschhemmende Materialien im Straßengüterverkehr beschreibt. Verantwortlich für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung sind dabei nicht nur Fahrer, sondern auch Verlader, Halter und Auftraggeber.
Kennzeichnung und Nachweis der Qualität
Professionelle Antirutschmatten sollten nachvollziehbar gekennzeichnet sein, etwa mit Angaben zu Hersteller, Material, Abmessungen, Reibwert und Prüfbedingungen. Das erleichtert nicht nur die Auswahl der richtigen Produkte, sondern dient auch als Nachweis gegenüber Kunden, Prüfern oder Behörden.
VDI 2700 Anforderungen für Antirutschmatten
VDI 2700: Das ist gefordert
Prüfung und Einsatz in der Praxis
Mechanische Kennwerte
Ablegereife erkennen
Rechtliche Verantwortung
Anwendung in der Praxis: So werden Antirutschmatten richtig eingesetzt
Selbst die hochwertigste Antirutschmatte kann ihre Wirkung nur dann vollständig entfalten, wenn sie korrekt eingesetzt wird. In der Praxis entstehen viele Probleme nicht durch das Material selbst, sondern durch Fehler bei der Vorbereitung oder Anwendung.
Schritt 1: Die Ladefläche vorbereiten
Die Grundlage jeder wirksamen Ladungssicherung ist eine saubere, trockene Ladefläche. Staub, Sand, Holzspäne, Metallabrieb, Öl oder Feuchtigkeit können die Haftung erheblich reduzieren. Vor dem Auslegen der Antirutschmatten sollten Verschmutzungen und Flüssigkeitsrückstände deshalb entfernt und beschädigte Bereiche der Ladefläche kontrolliert werden.
Schritt 2: Antirutschmatten korrekt positionieren
Die Matten müssen dort liegen, wo Transportgut und Ladefläche direkt aufeinandertreffen, vollständig aufliegend, faltenfrei und ohne überstehende Bereiche. Bei Maschinenfüßen oder punktförmigen Auflageflächen sollte zusätzlich geprüft werden, ob die eingesetzten Matten für die auftretende Flächenpressung geeignet sind.
Schritt 3: Kombination mit Zurrmitteln
Ein häufiger Irrtum ist, dass Antirutschmatten allein für die Ladungssicherung ausreichen. Tatsächlich reduzieren sie die notwendigen Sicherungskräfte, ersetzen aber keine Zurrmittel wie Spanngurte, Ketten, direkte Zurrungen, Trennbalken oder Formschluss-Sicherungen. Erst das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen schafft eine dauerhaft sichere Transportlösung.
Schritt 4: Kontrolle vor und während der Fahrt
Vor Fahrtbeginn sollten Fahrer und Verlader die korrekte Position der Matten, den Kontakt zwischen Ladung und Matte, den Zustand der Zurrmittel und die Lastverteilung prüfen. Bei längeren Fahrten kann eine Zwischenkontrolle sinnvoll sein, da Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten die Sicherungsmittel im Laufe des Transports verändern können.



Typische Fehler bei der Verwendung von Antirutschmatten
In der Praxis treten immer wieder ähnliche Fehler auf. Viele davon lassen sich mit geringem Aufwand vermeiden.
Fehler 1: Beschädigte Matten weiterverwenden
Risse, Ausbrüche oder starke Abriebspuren beeinträchtigen die Funktion einer Matte erheblich. Beschädigte Produkte sollten umgehend ersetzt werden.
Fehler 2: Pauschale Reibwertannahmen
Viele Anwender übernehmen Herstellerangaben, ohne die tatsächlichen Einsatzbedingungen zu berücksichtigen. Materialpaarung, Feuchtigkeit, Oberflächenzustand und Flächenpressung beeinflussen den realen Reibwert jedoch erheblich, Prüfwerte sollten deshalb nie pauschal übernommen werden.
Fehler 3: Verzicht auf zusätzliche Sicherungsmittel
Der wohl gefährlichste Fehler besteht darin, ausschließlich auf Antirutschmatten zu vertrauen. Selbst hohe Reibwerte ersetzen keine fachgerechte Verzurrung. Eine sichere Ladungssicherung entsteht immer durch die Kombination verschiedener Maßnahmen.
Fehler 4: Falsche Lagerung
Antirutschmatten sollten trocken, vor UV-Strahlung geschützt und ohne dauerhafte Knickstellen gelagert werden. Eine sachgerechte Lagerung trägt wesentlich dazu bei, dass die Matten ihre Eigenschaften langfristig behalten.


Wann müssen Antirutschmatten ersetzt werden?
Wie jedes technische Hilfsmittel unterliegen Antirutschmatten einem natürlichen Verschleiß. Mit zunehmender Nutzungsdauer sinkt die Wirksamkeit der Ladungssicherung. Typische Anzeichen für die sogenannte Ablegereife sind Risse, Materialausbrüche, starke Abriebspuren, Versprödungen, Verformungen oder Schäden durch Öl und Chemikalien.
Werden solche Schäden festgestellt, sollte die Matte nicht weiter eingesetzt werden. Beschädigte Antirutschmatten können ihre Schutzwirkung verlieren und stellen ein Sicherheitsrisiko für die gesamte Ladungssicherung dar.
Antirutschmatten als Teil eines ganzheitlichen Ladungssicherungskonzepts
Eine professionelle Ladungssicherung besteht selten aus nur einer einzelnen Maßnahme. Erst das Zusammenspiel verschiedener Komponenten sorgt für dauerhaft sichere Transporte.
Neben Antirutschmatten gehören dazu unter anderem:
- geeignete Transportverpackungen
- formschlüssige Sicherung
- Zurrmittel
- Containerstausysteme
- geeignete Ladehilfsmittel
Bei FAIRFIX verfolgen wir deshalb einen ganzheitlichen Ansatz. Unsere Verpackungs- und Sicherungslösungen werden regelmäßig in Transportprozessen eingesetzt, bei denen rutschhemmende Materialien einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Systeme FASTFIX und CORFEX unterstützen Unternehmen dabei, Transporte planbarer, sicherer und wirtschaftlicher zu gestalten. Antirutschmatten ergänzen diese Konzepte sinnvoll, indem sie die Reibung zwischen Ladefläche und Transportgut erhöhen und so die gesamte Sicherungswirkung verbessern.
Die höchste Sicherheit entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt, sondern durch das Zusammenspiel aller Komponenten der Ladungssicherung.


Zusammenfassung: Antirutschmatten als wichtiger Baustein der Ladungssicherung
Ob Palettenware, Maschinen, Baustoffe oder Industriekomponenten: Sichere Ladungssicherung beginnt bei der Reibung zwischen Ladefläche und Transportgut. Antirutschmatten erhöhen diese Reibung erheblich und reduzieren die Kräfte, die durch Zurrmittel aufgenommen werden müssen, wie das Rechenbeispiel in diesem Beitrag zeigt. Entscheidend für die Wirksamkeit sind neben hochwertigen Materialien auch die richtige Anwendung: Reibwert, Flächenpressung, Materialzustand und die Kombination mit geeigneten Sicherungsmitteln spielen zusammen eine wichtige Rolle für mehr Sicherheit, geringere Transportschäden und eine wirtschaftlichere Ladungssicherung.
Häufig gestellte Fragen zu Antirutschmatten
Sind Antirutschmatten gesetzlich vorgeschrieben?
Welcher Reibwert wird für Antirutschmatten angesetzt?
Können Antirutschmatten Zurrgurte ersetzen?
Welche Dicke sollte eine Antirutschmatte haben?
Wie lange halten Antirutschmatten?
Sind Bautenschutzmatten automatisch für die Ladungssicherung geeignet?
Wie oft sollten Antirutschmatten kontrolliert werden?
Welche Antirutschmatten eignen sich für LKW-Transporte?
Quellen und weiterführende Informationen
Für diesen Beitrag wurden unter anderem folgende Fachquellen berücksichtigt:
- VDI 2700 Blatt 15 „Rutschhemmende Materialien im Straßengüterverkehr”
- § 22 StVO (Straßenverkehrsordnung)
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
- Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
- DEKRA Fachinformationen zur Ladungssicherung
- TÜV Rheinland Fachinformationen zur Transportsicherheit
Weiterführende Informationen:
- VDI 2700: https://www.vdi.de/richtlinien
- § 22 StVO: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__22.html
- DGUV Ladungssicherung: https://publikationen.dguv.de
- BASt: https://www.bast.de
- DEKRA Ladungssicherung: https://www.dekra.de
- TÜV Rheinland Transport & Logistik: https://www.tuv.com
